Die Umwelterklärung

Die Umwelterklärung mit der Zertifizierung können Sie hier als pdf-Datei herunterladen (Umwelterklärung 2017).

Das Umweltteam

Das Umweltteam besteht aus:

  • Julia Falk Goerke
  • Wolfgang Schmitz
  • Anna Goerke
  • Sofie Rupp
  • Samuel Goerke

Infos zum Grünen Gockel

Nach Angaben des Umweltbeauftragten der Landeskirche, André Witthöft-Mühlmann, tragen mehr als 120 Gemeinden das Siegel Grüner Gockel.

Um diesen zu bekommen, muss eine Kirchengemeinde oder Einrichtung zunächst ihre Verbrauchsdaten erheben und ein Maßnahmenprogramm verabschieden, erläutert er.

Dafür stellt die Landeskirche modernste Messgeräte und Bewertungsmethoden zur Verfügung.

In der Regel dauert es 18 Monate, bis eine Gemeinde nach ihrem Beschluss für den Grünen Gockel zertifiziert werde und somit auch die Vorgaben des europäischen Öko-Audits EMAS erfüllt.

Unsere Kirchengemeinde wurde erstmals im Dezember 2017 zertifiziert.

Vier gute Gründe für kirchliches Umweltmanagement

Vom Projekt zum Prinzip
Die Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale Aufgabe der Kirche. Sie ist verwurzelt im 1. Artikel des Glaubensbekenntnisses, in dem wir unseren Glauben an Gott den Schöpfer ausdrücken.

Ein Weg aus der Glaubwürdigkeitskrise
Eine Kirche, die „Wein“ predigt  und im eigenen Bereich „Wasser“ austeilt, erleidet einen Glaubwürdigkeitsverlust. Umweltmanagement führt kontinuierlich vom Reden zum Tun in der Kirche. Es stärkt die kirchliche Glaubwürdigkeit nach innen und außen und schafft beteiligungsorientierte Strukturen der Zusammenarbeit.

Kirchliches Umweltmanagement ist kommunikativer Gemeindeaufbau
Kirchliches Umweltmanagement erschließt und fördert den Reichtum an Fähigkeiten und Talenten unter den Gemeindegliedern. Es hilft eine neue kommunikative Kultur in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen aufzubauen.

Kirchliches Umweltmanagement ist betriebswirtschaftlich wichtig und ökologisch bedeutsam
Auch für Kirchengemeinden gilt: Viele Kilowattstunden Strom, viele Kubikmeter Gas, Öl, Wasser werden eingesetzt, damit sich Menschen bei uns wohl fühlen. Wenn es uns gelingt, mit etwas weniger Energie und Wasser auszukommen, dann können wir die eingesparten Kosten für andere uns wichtige Dinge einsetzen. Das Umweltmanagement hilft dabei.

++++ Bericht Weltklimarat ++++


Hier finden Sie den IPCC-Sonderbericht über die Folgen der globalen Erwärmung um 1,5 Grad Celsius und seine Hauptaussagen (PDF s.u.). Dr. Manfred Teuber, Germanwatch, analysiert die wissenschaftlichen Aussagen des IPCC Berichts sowie seine politische Bedeutung und benennt ganz konkrete Unterschiede in den Folgen einer 1,5, bzw. 2 Grad-Erwärmung des Weltklimas.

2018 IPCC Hauptaussagen